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Text des Monats Mai 2010

Text des Monats Mai 2010

Tim Ribbers, 4a

 

Der kleine Stern

 Dieser Stern war uns völlig unbekannt. Ängstlich stiegen wir aus unserem Raumschiff. Wir sahen das endlose All und dachten, wo war der Stern. Dann sahen wir ihn, ein kleiner, sehr kleiner Stern, wie wir ihn am Nachthimmel sehen. Die Astronauten staunten. So etwas hatten sie noch nie gesehen. Sie standen vor einem großen Rätsel. Von weitem sah er so groß aus, aber als wir ihm nahe waren, war er so groß wie ein Fußball. Die Wissenschaftler dachten, es sei eine optische Täuschung. Aber das war es nicht.

Die Wissenschaftler und die Astronauten fanden einen Namen für diesen Stern: „Der kleine Stern“. Sie haben herausgefunden, dass er jede 35 Jahre neben dem Polarstern am Himmel in grün leuchtet. Und an diesem Abend kann man dann auch die schönen Nordlichter sehen.

Aber die nächsten 35 Jahre entdeckte ein Junge, dass der Stern nicht mehr da war. Er schaute jeden Abend nach, aber er fand ihn nicht. Eines Tages fragte er seinen Vater, der Astronaut war, ob er mit ihm ins Weltall könnte, um den Stern zu suchen. Er ging zu seinem Vater und fragte ihn gleich. Er sagte sofort: „Nein, du bist viel zu jung!“ „Ja und“, sagte der Junge danach. Tag für Tag versuchte er ihn zu überreden. Dann sagte der Vater: „Ja okay, wir fliegen ins All, wenn du mir keine Probleme machst“. „Ja, ich verspreche es!“

Am nächsten Tag war es soweit, sie flogen ins All. Die Rakete startete. Sie war sehr laut. Der Vater gab dieser Rakete sogar einen Namen: „Die Mars 2“. Die Mars 2 schoss durch das All, aber der Stern war nicht zu sehen. Auf einmal sahen sie einen riesigen Stern. Der Junge dachte, der ist es, war haben ihn, aber er war es nicht. Der kleine Stern war hinter dem Stern. „Deswegen konnte man ihn nicht sehen!“ sagte der Junge. Zusammen schoben sie den Stern mit den Greifarmen der Mars 2 zur Seite. Seitdem kann man ihn jede 35 Jahre wieder am Nachthimmel neben dem Polarstern sehen.